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Thank God, it´s raining! Das Flüstercamp 2010

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Hätte Noah eine Arche gebaut, wenn es nicht geregnet hätte? Wohl kaum! Das beweist wohl, dass Schlechtwetterperioden oft ein ungeahntes Potential an Kreativität und Energie innewohnt. Das zu Beweisen galt es auch am langen Wochenende vom 13.-16.05.2010 als nähmlich die Beste Reitlehrerin von Allen das allseits beliebte Flüstercamp für junge IndianerInnen und solche die es noch werden wollen abhielt. Mit großem Erfolg – wie sich hier jeder überzeugen kann.

knicks

Plan A sah vor, ein sonniges Maiwochenende unter blühenden Fliederbüschen rund um die Drei Bäume der Mensch-Einhufer- Beziehung zu widmen, denn schließlich ist ja Mai der Monat der Liebe und rein kommunikativ lässt sich stets etwas verbessern. Nebenbei hätte eigentlich auch ein wenig im Damensattel geritten werden sollen, angesichts des dräuenden Pfingstmontagsturniers in diesem Metier.

Nun.

Sintflutartige Regenfälle und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt spotteten dem Terminus „Schlechtwetter“ und setzten diesem noch eins drauf.

podestPlan B also.

Reduziert auf die hochgelobten aber quantitativ doch eher beschränkten Räumlichkeit der Reithalle unter den Drei Bäumen lebte die Beste Reitlehrerin von Allen ihre geballte Kreativität im Bau einer „Pferde/PonyGeisterbahn“ aus, sprich: sie installierte Alles, was einem Einhufer nächtens den Schlaf zu rauben pflegt ebendort, um die ihr anvertrauten Jungflüsterinnen daraufhin gemeinsam mit deren Lieblingsschützlingen und ganz wenig Ausrüstung (Knotenhalfter und Leckerlis) sowohl zu ebener Erd als auch im „ersten Stock“ (also ohne Sattel hoch zu Ross) drauf los zu lassen.

Es ist wirklich erstaunlich, zu welchen intellektuellen/akrobatischen Leistungen die Einhufertruppe in der Lage ist, wenn lange genug entsprechende Überzeugungsarbeit seitens der Zweibeiner geleistet wird! Plastikplanen wurden nicht nur per pedes überquert sondern auch zu Baldachinen und Pferdeoveralls umfunktioniert. Autoreifentürme, vorab als Markierungen eingesetzt, verwandelten sich in zu springende Hindernisse und wurden anschließend in Form von „Minenfeldern“ zum Durchschreiten frei gegeben. Der böse blaue Riesenball kullerte bald munter unter, zwischen und über Ponybeine/rücken, und offenbarte letzlich sein Spaßpotential für die vierbeinigen Ballakrobaten, die einmal darüber sprangen, ein andernmal selbst den einen oder anderen Pass abspielten.

Ohne Sattel und Zaumzeug wurde vorwärts, rückwärts, und seitwärts durch allerlei Stangenlabyrinthe manövriert, sowie fleißig galoppiert und gesprungen. Und weils schon so lustig war, wurde das Springtraining abends dann doch glatt auf die Zweibeiner samt Hofhund ausgeweitet, welche sich gegenseitig zu Höchstleistungen aufschaukelten.ball

Wie das Wetter war? Ideal! Fragen Sie doch mal bei Vicky, Leo, Alex, Alina, Anna, Karin, Paula, Vicky, Em, und Co nach.

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